Insgesamt wurden neun Konzerte an vier unterschiedlichen Standorten veranstaltet. Am Freitag und Samstag fanden fünf Konzerte im Kunsthaus Nexus Saalfelden, eines auf der Stöcklalm in Leogang (kostenfrei) und am Sonntag zwei weitere im Bergbau- und Gotikmuseum, ebenfalls in Leogang, statt. Für Gänsehaut sorgte das Eröffnungskonzert in der Stadtpfarrkirche Saalfelden, welche zum ersten Mal im Rahmen des Winterfestivals bespielt wurde. Bereits am Donnerstag wurde zur Einstimmung auf das Festivalwochenende im Kunsthaus Nexus Saalfelden die Dokumentation „Jazz Saalfelden 2023 – Vor und hinter den Bühnen“ zum freien Eintritt gezeigt. Der Saalfeldener Hans Fuchs produzierte den Film in Kooperation mit Kristina Drexel und Robert Lorenz von HIRE-PARC Ateliers, für das Online-Format „SO!MAGAZIN“. Der einstündige Film über das jährlich im August stattfindende Jazzfestival Saalfelden, veranschaulicht nicht nur die Konzertvielfalt und die besonderen Veranstaltungsorte am Berg und im Tal, es wurde auch den Mitarbeiter:innen bei der Arbeit über die Schulter geblickt und Menschen interviewt, die das Festival seit vielen Jahrzehnten besuchen und begleiten. Maria Faust, eine Saxophonistin und Komponistin aus Estland, eröffnete das Festival mit einem Solokonzert unter dem Titel „MOnuMENT“ in der Stadtpfarrkirche Saalfelden. Die ausdrucksstarke, melancholische und zugleich moderne Musik in der besonderen Atmosphäre der Stadtpfarrkirche, sorgte für einen gelungenen Start in das Festivalwochenende. Beim diesjährigen „3 Tage Jazz“ waren auch wieder viele internationale Musiker:innen vertreten, beispielsweise aus Frankreich, USA, Deutschland, Estland, Italien und Israel. Darunter das Janick Martin Trio aus Frankreich und die 18-köpfige Prog-Big Band aus Deutschland rund um Musikerin Monika Roscher, die eine wilde Neuinterpretation der klassischen Großbesetzung in musikalischen Grenzbereichen im Kunsthaus Nexus zum Besten gab. Roscher begeisterte aber nicht nur musikalisch, ihr ungewöhnliches Kostüm unterstrich den kraftvollen Auftritt. Den zweiten Festivaltag eröffnete der österreichische Pianist Simon Raab mit seinem ersten Solo Projekt namens „those things falling“. Ein Höhepunkt war auch das Konzert von der, unter anderem durch zahlreiche Bestenlisten bekannten, amerikanischen Formation „Mary Halvorson Amaryllis Sextet“. Den Abschluss am Samstag bildete das Trio von Vincent Peirani aus Frankreich, Federico Casagrande aus Italien und Ziv Ravitz aus Israel. Mit ihrem Projekt „Jokers“ sorgten die Musiker für ein besonderes Bühnenerlebnis: ob als Solist, Rhythmiker oder Akzentuierer, die Idee hinter dieser Besetzung war das spontane Wechselspiel der musikalischen Rollen untereinander. Seinen traditionellen Abschluss fand das „3 Tage Jazz“ Festival am Sonntag im geschichtsträchtigen und altehrwürdigen Bergbau- und Gotikmuseum Leogang. Die beiden Konzerte waren bereits seit einigen Wochen ausverkauft. Am Vormittag ging das österreichische Duo, gebildet von Flora Geißelbrecht und Paul Schuberth, mit neuer Musik, Improvisation, politischer Song und Doppelconférence eine Liaison ein, gefolgt von den kammermusikalisch-kompakten Klängen von dem österreichisch-tschechischen Trio Vedovelli/Flagar/Eberle, die für einen gelungenen Abschluss der 7. „3 Tage Jazz“ Ausgabe sorgten. Mitten im Skigebiet Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn wurde am Samstag zum kostenlosen Konzert vor großartiger Kulisse geladen. Die heimische vierköpfige Akustik-Rockcoverband ACÖUSTIC FRÖNT begeisterte das Publikum auf der Stöcklalm mit bekannten Rockhits von AC/DC, Bon Jovi, Jimi Hendrix u.v.m.. Konzerte, die nicht nur die Ohren erfreuen, sondern auch die Seele berühren, eine winterliche Kulisse inmitten der Berge und ein strahlendes Publikum – das sind die Grundzutaten für ein gelungenes Festivalwochenende und so ging die 7. Ausgabe des „3 Tage Jazz“ mit viel Glückseligkeit zu Ende. Erfreulich war auch die Bilanz: ca. 2.000 Besucher:innen konnten an den 3 Tagen verzeichnet werden. SAVE THE DATE: von 22. – 25. August 2024 findet die 44. Ausgabe des Jazzfestival Saalfelden statt, der Ticketverkauf startet voraussichtlich am 7. Februar. Informationen dazu erhalten Sie in Kürze.
Erstmals wird im Rahmen des Winterfestivals auch ein Konzert in der Stadtpfarrkirche Saalfelden veranstaltet. Weitere fünf Konzerte werden im Kunsthaus Nexus Saalfelden, zwei im Bergbau- und Gotikmuseum Leogang und eines auf der Stöcklalm am Asitz zu hören sein. Der Start des 3 Tage Jazz erfolgt am Freitag in der Stadtpfarrkirche Saalfelden, welche heuer erstmals bespielt wird und für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt. Maria Faust, eine Saxophonistin und Komponistin aus Estland, wird ein ausdrucksvolles, melancholisches und zugleich modernes Solo namens „MOnuMENT“ zum Besten geben. Neben dem Saxophon kommen auch elektronische Pedale und Effekte zum Einsatz. Im Anschluss lädt das Janick Martin Trio aus Frankreich unter dem Titel „Sông Song” in das Kunsthaus Nexus. Den Abschluss am Freitagabend bildet die 18-köpfige Big Band rund um Monika Roscher - eine Prog-Bigband zwischen Math-Jazz, Avant-Pop und Electronica. Zu hören sein wird eine wilde Neuinterpretation der klassischen Großbesetzung in musikalischen Grenzbereichen. Am Samstag eröffnet der österreichische Pianist Simon Raab im Nexus mit seinem Solo Projekt „those things falling“ den zweiten Festivaltag. Danach kommt die, unter anderem von zahlreichen Bestenlisten bekannte, amerikanische Formation „Mary Halvorson Amaryllis Sextet“ zum Auftritt. Vincent Peirani aus Frankreich, Federico Casagrande aus Italien und Ziv Ravitz aus Israel sorgen im Anschluss mit ihrem Projekt „Jokers“ für ein besonderes Bühnenerlebnis: ob als Solist, Rhythmiker oder Akzentuierer, die Idee hinter dieser Besetzung ist das spontane Wechselspiel der musikalischen Rollen untereinander. Seinen Abschluss findet das 3 Tage Jazz Festival am Sonntag im geschichtsträchtigen Bergbau- und Gotikmuseum Leogang. Die Tickets hierfür sind bereits vergriffen. Das österreichische Duo, gebildet von Flora Geißelbrecht und Paul Schuberth, geht mit neuer Musik, Improvisation, politischer Song und Doppelconférence eine Liaison ein. Kammermusikalisch-kompakte Klänge von dem österreichisch-tschechischen Trio Vedovelli/Flagar/Eberle bilden das Ende einer weiteren 3 Tage Jazz Ausgabe. Am Samstag findet inmitten des Skigebietes Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ein Konzert vor großartiger Kulisse statt – und das sogar kostenlos. Die heimische vierköpfige Akustik-Rockcoverband ACÖUSTIC FRÖNT wird auf der Stöcklalm am Asitz für Stimmung sorgen und bekannte Rockhits von AC/DC, Bon Jovi, Jimi Hendrix u.v.m. akustisch neu interpretieren. Zur Einstimmung auf das Festivalwochenende zeigt das Kunsthaus Nexus Saalfelden am Donnerstag, 25. Jänner 2024, den Dok.Film „Jazz Saalfelden 2023 – Vor und hinter den Bühnen“ zum freien Eintritt. Ein Film produziert vom Pinzgauer Hans Fuchs in Kooperation mit Kristina Drexel und Robert Lorenz – HIRE-PARC Ateliers, für das Online-Format „SO-Magazin“. Bei dieser Dokumentation über das Jazzfestival Saalfelden stehen nicht nur die Konzertvielfalt und die besonderen Veranstaltungsorte im Fokus, es wird auch ein Blick hinter die Kulissen des Festivals gewährt und Mitarbeiter:innen erzählen spannende und interessante Geschichten.
Veranstaltet werden fünf Konzerte im Kunsthaus Nexus Saalfelden, zwei Konzerte im Bergbau- und Gotikmuseum Leogang, eines auf der Stöcklalm am Asitz und erstmals auch eines in der Stadtpfarrkirche Saalfelden. Bereits am Donnerstag, 25. Jänner 2024, zeigt das Kunsthaus Nexus zur Einstimmung auf das Festivalwochenende den Dok.Film „Jazz Saalfelden 2023 – Vor und hinter den Bühnen“. Ein Film produziert von Hans Fuchs in Kooperation mit Kristina Drexel und Robert Lorenz – HIRE-PARC Ateliers, für das Online-Format „SO-Magazin“. Bei dieser Dokumentation über das bekannte Jazzfestival Saalfelden stehen nicht nur die Konzertvielfalt und die besonderen Veranstaltungsorte im Fokus, es wird auch ein Blick hinter die Kulissen des Festivals gewährt und Mitarbeiter:innen erzählen spannende und interessante Geschichten. Premiere feiert dieses Jahr beim 3 Tage Jazz Festival die Stadtpfarrkirche Saalfelden als Veranstaltungsort. Hier wird in einem ganz besonderen Rahmen das 3 Tage Jazz 2024 eröffnet. Die Saxophonistin und Komponistin aus Estland, Maria Faust, wird ein ausdrucksvolles, melancholisches und zugleich modernes Solo namens „MOnuMENT“ zum Besten geben. Das Projekt präsentiert Faust nicht nur mit ihrem Saxophon, sondern auch mittels elektronischer Pedale und Effekte. Danach lädt das Janick Martin Trio aus Frankreich unter dem Titel „Sông Song” in das Kunsthaus Nexus, gefolgt von der 18-köpfigen Big Band rund um Monika Roscher - eine Prog-Bigband zwischen Math-Jazz, Avant-Pop und Electronica. Die Band, ein über viele Jahre zusammengewachsenes wildes 18-köpfiges Kollektiv virtuoser Individualist:innen, zelebriert die musikalische Freiheit, Herausforderung und gegenseitige Inspiration. Der österreichische Pianist Simon Raab wird den Festival-Samstag im Nexus mit seinem Solo Projekt „those things falling“ eröffnen. Danach kommt die amerikanische Formation „Mary Halvorson Amaryllis Sextet“ zum Auftritt. Das in 2022 erschienene Album gilt als eines der aufregendsten des Jahrgangs und wurde in zahlreichen Bestenlisten an oberster Stelle geführt. Vincent Peirani aus Frankreich, Federico Casagrande aus Italien und Ziv Ravitz aus Israel sorgen danach mit ihrem Projekt „Jokers“ für ein besonderes Bühnenerlebnis: ob als Solist, Rhythmiker oder Akzentuierer, die Idee hinter dieser Besetzung ist das spontane Wechselspiel der musikalischen Rollen untereinander. Das 3 Tage Jazz Festival findet wie immer am Sonntag seinen Abschluss im geschichtsträchtigen Bergbau- und Gotikmuseum Leogang. Das österreichische Duo, gebildet von Flora Geißelbrecht und Paul Schuberth, geht mit neuer Musik, Improvisation, politischer Song und Doppelconférence eine Liaison ein. Mit kammermusikalisch-kompakten Klängen von dem österreichisch-tschechischen Trio Vedovelli/Flagar/Eberle geht dann eine weitere 3 Tage Jazz Ausgabe zu Ende. Die heimische Band ACÖUSTIC FRÖNT lädt am Samstag zum kostenlosen Konzert auf die Stöcklalm am Asitz. Eine vielseitige vierköpfige Akustik-Rockcoverband, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnet, bekannte Rockhits von AC/DC, Bon Jovi, Jimi Hendrix u.v.m. akustisch neu zu interpretieren. Tickets und Infos: www.jazzsaalfelden.com/3tagejazz
Berge gibt es auch anderswo, Seen und wunderschöne Almen. Nette Menschen, gutes Essen und traumhaftes Wetter? Warum nicht das Wochenende im August lieber in der Stadt als auf dem Land zu sein – wo doch gerade die Metropolen als Hotspot für Kultur gelten? „Weil die anderen alle hier sind: in Saalfelden“, so eine langjährige Besucherin. „Die weltweite Fangemeinde der improvisierten Musik, der Speerspitzen des zeitgenössischen Jazz‘ alle sind sie hier, in Saalfelden.“ Dort wo vor über 40 Jahren ein paar enthusiastische Musikfreunde ein Festival aus der Taufe hoben, ist mittlerweile seit vielen Jahren mit dem Jazzfestival Saalfelden das wichtigste internationale Jazzfestival des SalzburgerLandes beheimatet. Und es lebt neben all der Musik eben auch von der Kulisse, der Natur, die einem an jeder Ecke ins Auge springt, von der Intimität der kleinen Orte und der zugleich Weltoffenheit der internationalen Musikergemeinde. In den letzten Jahren hat sich viel getan bei der Struktur des Festivals – neben den Hauptbühnen gibt es mehr Gratisbühnen, neue Orte und eine alte Fabrikhalle, die alle das Gefühl von Urbanität fühlen lässt. Das Publikum hat sich verändert, ist gewachsen, jünger geworden, ohne die älteren Fans zu verlieren. Rund 20.000 Konzertbesuche – erneut Rekordzahlen. Die Besucher sind offen und neugierig dabei gewesen und waren nicht zu stoppen, wenn viel zu früh der Wecker klingelte, um eines der vielgefragten Almkonzerte zu erleben, obwohl erst nachts um 04.00 Uhr die allabendliche Session endete. Das Saalfeldener Festival ist ein Komplettpaket: ob die seligen Camper vor wunderschöner Kulisse am Ritzensee, ob die vielfältigen Klänge von Konzerten und spontane musikalische Begegnungen, die den Ort zu Fuße des Steinernen Meers zum Schwingen brachten oder gar die persönlichen Begegnungen mit geplanten oder spontanen Wegbegleitern während des Festivals, mit denen die vielfältigen Entdeckungen geteilt wurden. Und zu entdecken gab es viel: Schon der Auftakt am Donnerstag demonstrierte die immense Spannbreite des Programms. So wurde beispielsweise der Stadtpark in Saalfelden gleich zu Beginn durch die österreichische Band Orges & The Ockus-Rockus Band, u.a. mit Saxophonist Andrej Prozorov und Keyboarder Benny Omerzell als tatkräftige Unterstützung, zum musikalischen Schmelztiegel namens „Balkanbilly“ aus Rock, Reggae, Blues, Swing, Gipsy, Country und der albanischen „muzika popullore“. Später loteten die Musikerinnen des Stockholmer Trios Ullén/Bergman/Lund im Rahmen der Short Cuts Konzerte Klangräume von sanfter Tonmalerei zu kollektivem Krach aus und das Kölner Trio Malstrom schien dem industriellen Anreiz der mittlerweile fest etablierten Spielstätte Otto-Gruberhalle zu huldigen. Der Beginn des Freitags stand mit Mojo Incorporation im Zeichen des musikalischen Brückenschlags zu den Sixties und Seventies – kulinarisch mit Frühstücksbuffet begleitet – gefolgt von erstmaligen Formationen wie das Duo Myra Melford am Klavier und Hamid Drake am Schlagwerk ebenso wie von festen Bands wie dem Tesserae Trio um den deutschen Schlagzeuger Tilo Weber, den österreichischen Pianisten Elias Stemeseder und den in Saalfelden vom letzten Jahr gut bekannten schwedischen Bassisten Petter Eldh. Sie wurden im zweiten Set vom Musikkritiker Henning Bolte begleitet, der seine Hörerfahrungen synchron in visuelle Kunstwerke auf dem Papier gleich mehrfach während des Festivals umsetzte. Die Bühne der Mainstage im Congresszentrum gehörte zum offiziellen Eröffnungskonzert dem preisgekrönten österreichischen Musiker Lukas König. Mit Kommission des Festivals versehen, lud er sich die in Belgien ansässige Bassistin Farida Amadou sowie die Amerikaner Pat Thomas an den Tasten und Electronics und Luke Stewart am Bass ein und bewies erneut seine musikalische Vielseitigkeit. Die City Tracks im Stadtpark waren während des Festivals beispielsweise mit dem Trio Dives, Uche Yara und ihrer Formation, Bibiza oder Moreland zumeist in österreichischer Hand, die Shortcuts brachten mit musikalischen Konstellationen wie Ruth Goller & Training und Cosmic Brothers, Dōjō & Eivind Aarset oder auch Stellar Stutter unterschiedliche Grooves, Beats und Sounds ins Nexus. Als Artist in Residence entlockte die japanische Künstlerin Michiyo Yagi in den verschiedensten Projekten ihrer seltenen Koto ungewöhnliche Klänge. „Es war eine der größten Ehren meines Lebens, hier in Saalfelden Artist in Residence gewesen zu sein“, so die Künstlerin kurz vor ihrem letzten Konzert im Rahmen des Festivals. Als weiterer Artist in Residence konnte Andreas Schaerer wieder mal beweisen, dass seine stimmliche Akrobatik außergewöhnlich ist und präsentierte mit seinem Trio Schaerer/Kalima/Lefebvre auch gleich die Premiere seiner im September erscheinenden CD. Vier Tage, 13 Spielstätten, gut 60 Konzerte und zig Flashmobs unter anderem mit Klarinettist Pepe Auer fanden mit der Spritual Unity Session unter der Leitung des österreichischen Bassisten und Komponisten Lukas Kranzelbinder ihren Ausklang und ließen die Nimmermüden auch nach dem Abschlusskonzert vom Dave Douglas New Quintet ins Nexus strömen. Es wundert nicht, dass hier die Nacht zum Tag wurde, da allen schon der Abschied ins Haus stand und doch niemand gehen wollte. Auf bald – im nächsten Jahr, wenn vom 22. bis 25. August 2024 das 44. Jazzfestival Saalfelden Kenner:innen und Genießer:innen von nah und fern auf neue musikalische Entdeckungsreisen schicken wird. Zahlen und Fakten Jazzfestival Saalfelden 2023: • Über 20.000 Konzertbesuche • 60 Konzerte (davon mehr als die Hälfte kostenlos) • 13 Spielstätten • 98% Auslastung auf der Mainstage. Rekordergebnis! • Die Shortcuts und Wanderungen waren restlos ausverkauft. • Budget: 830.000 Euro • Rund 180 Journalist:innen und Veranstalter:innen • 150 Mitarbeiter:innen • 176 Künstler:innen aus 14 Ländern und 5 Kontinenten
Heute startet das 43. Jazzfestival Saalfelden und die Besucher genießen nicht nur die Musik sondern auch das herrliche Wetter. Die gesamte Stadt Saalfelden ist im Jazzfieber und hat sich in eine große Bühne verwandelt: Beim traditionellen „Schaufensterwettbewerb“ ließen 20 Geschäfte ihrer Kreativität freien Lauf und dekorierten mit viel Engagement ihre Schaufenster. Die Jury bestand aus Vertretern des Stadtmarketings Saalfelden und der Saalfelden Leogang Touristik und kürte am Mittwoch, dem 16.08.2023, den Sieger. Gewonnen hat den diesjährigen Schaufensterwettbewerb das Weinkistl Saalfelden. Bei der Dekoration wurde das Design des diesjährigen Sujets aufgegriffen und die Vitrine mit Konzertbildern und anderen jazzigen Highlights geschmückt. Platz 2 belegte Feinkost Finstermann. Das Schaufenster wurde ganz nach dem Motto „Jazzfestival“ mit viel Kreativität dekoriert. Platz 3 ging an Foto Jelinek. Das Geschäft punktete mit kreativem Selbstgebasteltem, Bildern, uvm..
Musikschaffende und Akteure, Kenner und Liebhaber gleichermaßen sind zu Gast beim fulminanten Fest der improvisierten Musik! Wenn am 17. August der Startschuss zur 43. Ausgabe des Jazzfestivals Saalfelden fällt, weiß jedermann und -frau, dass vier Tage prall gefüllt mit musikalischen Highlights und Entdeckungen vor einem liegen. Auf den sechs offiziellen Bühnen in der Stadt verteilt und mit den "Mountain Tracks" auch in freier Natur, wartet ein Programm, das Kenner ebenso wie Liebhaber der improvisierten Musik aus der ganzen Welt anreisen lässt. Die kleine Stadt im Salzburger Land verwandelt sich in einen internationalen Treffpunkt, der Musikschaffende mit und ohne Bühnenprogramm sowie die Akteure "vor und hinter der Bühne" anlockt, um dem professionellen aber auch geselligen Austausch rund um die Musik beizuwohnen. Besonders die Artists in Residence stehen im Fokus und präsentieren jeweils drei verschiedene, teils nagelneue Projekte. Neben Stimmakrobat Andreas Schaerer aus der Schweiz ist erstmalig auch die japanische Koto-Spielerin Michiyo Yagi in Saalfelden, deren außergewöhnliche Werdegang nicht nur Wege von John Zorn, Bill Laswell und Billy Bang kreuzte, sondern auch zusammen mit Peter Brötzmann einen ihrer ersten Auftritte in Österreich hatte. So bezieht sie sich auch genau auf ihn, wenn sie in ihrem Interview sagt "Let me add that I am truly honored to be named one of Jazzfestival Saalfelden’s “Artists in Residence” this year. I promise to give the audience my 100%. And I hope Peter will be watching over me." Michiyos Duo Konzert mit Schlagzeuger Hamid Drake beispielsweise reiht sich in eine Liste teils bewährter, teils neuer Konstellationen auf der Mainstage und der Otto-Gruber-Halle. Hier begibt sich eben genannter Hamid Drake auch in einen musikalischen Dialog mit der Landsfrau Myra Melford am Klavier. Melford wiederum lotet im Zusammenspiel mit Allison Miller am Schlagwerk, Saxophonist Dayna Stephens und Bassist Scott Colley die Schnittpunkte zwischen Konkret und Abstrakt aus, "Stammgast" und preisgekrönter Musiker Lukas König präsentiert unter dem Titel "Sound Hazard" die Bass-Größen Farida Amadou, Luke Stewart, den Kontrabassklarinettist John McCowen und die Stimme einer Charmaine Lee ebenbürtige Sparringspartner. Noch als Geheimtipp gehandelte wird die junge Tenoristin Zoh Amba aus Tennessee. Sie ist gleich mehrfach "im Einsatz" während des Festivals und trifft unter anderem am Sonntag auf Pianisten Micah Thomas und Free-Jazz-Punk-Drummer Chris Corsano. Die deutsche Formation Malstrom hat bereits 2015 in Burghausen die Jury des Nachwuchspreises mehr als überzeugt und der etablierte argentinische Pianist Leo Genovese führt mit seinem Landsmann Demian Cabaud am Bass und dem Schlagzeuger Jeff Williams musikalische Einflüsse aus dem Iran, Äthiopien, Gambia oder Marokko bis hin zu Rancheros oder Bud Powell zusammen. Begegnungen nicht nur unter den Musikern und Musikerinnen werden in Saalfelden groß geschrieben und so gehören auch spontane "Flash Mobs" zum Festival. Der mehrfach ausgezeichnete Holzbläser Pepe Auer beispielsweise reist mit seinen Wood Winds extra an, um innerhalb der Stadt immer wieder für musikalische Überraschungen zu sorgen. Und apropos Anreise: Gäste des Jazzfestivals Saalfelden können für die An- und Abreise vom 17.-20.08. verschiedene Buslinien kostenlos nutzen. Für alle, die es leider nicht zum Jazzfestival Saalfelden schaffen, berichtet Ö1 am Samstag live. Ab 10.00 Uhr im Klassiktreffpunkt mit Helmut Jasbar und ab 22.00 Uhr die Mainstagekonzerte in der Ö1-Jazznacht mit Andreas Felber. Dieses Jahr kommen insgesamt 176 Künstler aus 14 Ländern und 5 Kontinenten zum Auftritt. Dank unseren beiden Autopartnern Porsche Saalfelden und Auto & Motorrad Holzmeister in Saalfelden sowie den beiden Hotels Ritzenhof - Hotel & Spa am See und dem Naturhotel Forsthofgut, die uns ihre Hotelshuttles leihen, können mehr als 170 Musiker sicher von A nach B gebracht werden. Ohne unsere treuen Sponsoren, Förderer und Shuttle-Partner wäre ein Festival in dieser Größe nicht möglich.
Ca. 60 Konzerte in der Stadt, in Wald und Flur, musikalische Wanderungen inmitten der schönen Bergwelt und viele weitere Highlights warten auf Sie. Das Eröffnungsprojekt auf der Hauptbühne wurde dieses Jahr an den österreichischen Musiker Lukas König vergeben. Er war bereits 2019 als Artist in Residence in Saalfelden zu Gast und wirkte bei zahlreichen weiteren Projekten in den letzten Jahren in Saalfelden mit. Einen außergewöhnlichen Beitrag zum Programm wird auch das Ralph Mothwurf Orchestra bieten: Das 18-köpfige Ensemble bietet nicht nur einen Querschnitt durch die österreichische Jazzszene, sondern ist auch ein opulentes orchestrales Projekt fern ab aller Klischees. Auf der Mainstage werden außerdem zwei Piano-Trios, die konträrer nicht sein könnten, gezeigt: der argentinische Pianist Leo Genovese gastiert ebenso beim diesjährigen Festival wie das australische Trio Brekky Boy. Weitere Highlights sind unter anderem die Schwedin Anna Högberg, das Lux Quartett aus den USA, das amerikanisch-polnische Quintett von Dave Douglas, Ruth Goller & Training aus Deutschland oder der amerikanische Trompeter Rob Mazurek mit „Fathers Wing“. Insgesamt kommen 176 Künstler:innen aus 14 Ländern und 5 Kontinenten zum Auftritt. Im Rahmen des Artist in Residence Programms lädt Mario Steidl, der künstlerische Leiter des Jazzfestival Saalfelden, jedes Jahr eine Künstlerin und einen Künstler ein, mehrere Projekte während des Festivals auf verschiedene Bühnen zu bringen und sich so einem größeren Publikum zu präsentieren. In diesem Jahr wurden die japanische Koto-Spielerin Michiyo Yagi und der Schweizer Vocalist Andreas Schaerer dafür ausgewählt. Sie werden je drei Projekte zum Besten geben. Infos dazu: https://www.jazzsaalfelden.com/de/Festival/artist-in-residence Unter den verschiedenen Veranstaltungsorten befindet sich unter anderem das Congress Saalfelden, das Kunsthaus Nexus und die Otto-Gruberhalle, eine leerstehende Industriehalle aus den 1950er Jahren. Am Programm stehen aber auch Konzerte im Wald, auf Almen und auch musikalische Wanderungen mit dem österreichischen Musiker Lukas Kranzelbinder. Heuer neu ist ein kostenloses Auftaktkonzert am Donnerstag in der Otto-Gruberhalle der deutschen Band „Malstrom“. Mehr als die Hälfte aller Konzerte ist in diesem Jahr wieder kostenlos! Für alle, die es leider nicht zum Jazzfestival Saalfelden schaffen, berichtet Ö1 am Samstag live. Ab 10.00 Uhr im Klassiktreffpunkt mit Helmut Jasbar und ab 22.00 Uhr die Mainstagekonzerte in der Ö1-Jazznacht mit Andreas Felber. Tickets für die Konzerte können online bestellt werden unter: https://tickets.jazzsaalfelden.com/ Die „We Hike Jazz“ Konzertwanderungen sind bereits jetzt restlos ausverkauft. Wer sich beim Ticketkauf absichern möchte, kann dies ab sofort über die Europäische Reiseversicherung machen – die Kosten der Prämie richten sich nach dem Ticketpreis: https://start.europaeische.at/ess?AGN=511917 Jetzt Festival-App downloaden: In der "JAZZ SAALFELDEN" App finden Sie alle Konzerte und Infos rund um das musikalische Wochenende in Saalfelden Leogang. Vergessen Sie nicht die Push-Notifications zu aktivieren - so bleiben Sie immer am neuesten Stand und erfahren als erstes, sollte es zu Programmänderungen o.ä. kommen: Festival App | Jazzfestival Saalfelden (jazzsaalfelden.com) Kostenlose An- und Abreise! Mit den Öffis zum Jazzfestival Saalfelden: Besucher:innen des Jazzfestivals Saalfelden können die Buslinie 620 im Streckenbereich Hinterthal bis Saalfelden, die Buslinie 260 im Streckenbereich Brandlhof bis Maishofen Lahntal, die Linie 690 im Streckenbereich Leogang Griessen bis Saalfelden sowie die Stadtbuslinien 60,61 und 62 für die An- und Abreise zum oder vom Festival von 17.08 – 20.08.2023 kostenlos benutzen. Alle Informationen zum Fahrplan finden Sie im Salzburg Verkehr Routenplaner oder direkt in der Salzburg Verkehr-App!
Im Rahmen des Artist in Residence Programms lädt das Jazzfestival Saalfelden jedes Jahr eine Künstlerin und einen Künstler ein, mehrere Projekte während des Festivals auf verschiedene Bühnen zu bringen und sich so einem größeren Publikum zu präsentieren. In diesem Jahr wurden die japanische Koto-Spielerin Michiyo Yagi und der Schweizer Vocalist Andreas Schaerer dafür ausgewählt. Andreas Schaerer Vom singenden Schafhirten über Anfänge als Punk-Gitarrist zum international gefeierten „vocal phenomenon“ (The Guardian). Andreas Schaerer stellt seine stimmlichen Superkräfte dabei immer in den Dienst der Musik – als Artist in Residence beim Jazzfestival Saalfelden 2023 gleich mit vier verschiedenen, teils nagelneuen, immer poetisch radikalen und auch mal „astronomisch pulsierenden“ Formationen. Der Schweizer, der schon mit Hildegard Fliegen lernte, hat dafür so unterschiedliche Musiker:innen wie den finnischen Gitarristen Kalle Kalima, den amerikanischen Bassisten Tim Lefebvre, dessen schwedischen Kollegen Björn Meyer, den Schweizer Drummer Julian Sartorius (Sophie Hunger, Matthew Herbert) und die serbische „Professor of Creative Music Technology“ Svetlana Maraš eingeladen. Sensationell? Stimmt. Projekte: Freitag, 18.08.2023, Mainstage um 21:45 Uhr Andreas Schaerer / Kalle Kalima / Tim Lefebvre Switzerland, Finnland, USA Andreas Schaerer - voice Kalle Kalima - guitar Tim Lefebvre – bass Samstag, 19.08.2023, Shortcuts um 13:00 Uhr Stellar Stutter Switzerland Andreas Schaerer – voice Svetlana Maraš - electronics Björn Meyer - bass Julian Sartorius – drums Samstag, 19.08.2023, Otto Gruberhalle um 20:30 Uhr knobMob Switzerland, USA Andreas Schaerer – voice Tim Lefebvre – bass Michiyo Yagi Ein kaiserliches Hofinstrument als Manga- und Anime-Star: die „Wölbbrettzither“ Koto hat in Japan eine sehr lebendige Tradition. Niemand spielt dieses in Europa noch immer zu selten gehörte Instrument in der internationalen Improvisations-Szene so wie Michiyo Yagi. Seit ihrem sechsten Lebensjahr studiert die Ausnahmemusikerin aus Tokoname die Koto, hat darauf auch Rock, Avant-Pop und mit John Zorn, Bill Laswell, Billy Bang oder Peter Brötzmann gespielt. Beim Jazzfestival Saalfelden 2023 präsentiert sich die vielseitige Vielsaiterin heuer als Artist in Residence mit drei sehr unterschiedlichen Bands: mit dem Drummer und Perkussionisten Hamid Drake auf der Hauptbühne und dazu gleich zweimal mit ihrer elektronischen Formation Dōjō, einmal mit dem norwegischen Jazzgitarristen und Elektroniker Eivind Aarset und außerdem mit dessen Landsmann Ingebrigt Håker Flaten (Atomic, The Thing, Motorpsycho) am Bass. Projekte: Donnerstag, 17.08.2023, Shortcuts um 22:00 Uhr Dōjō & Eivind Aarset Japan, Norway Michiyo Yagi – 21- and 17-string kotos, electronics, voice Tamaya Honda – drums Eivind Aarset - electric guitar, electronics Freitag, 18.08.2023, Otto-Gruberhalle um 16:00 Uhr Dōjō & Ingebrigt Håker Flaten Japan, Norway Michiyo Yagi – Michiyo Yagi – 21- and 17-string kotos, electronics, voice Tamaya Honda – drums Ingebrigt Håker Flaten - bass, bass guitar, electronics Sonntag, 20.08.2023, Mainstage um 16:45 Uhr Michiyo Yagi & Hamid Drake Japan, USA Michiyo Yagi – 21- and 17-string kotos, electronics, voice Hamid Drake – drums, voice Programmänderungen vorbehalten.
Es erwartet Sie ein Festival mit mehr als 60 Konzerten in der Stadt, in Wald und Flur, musikalische Wanderungen inmitten unserer schönen Bergwelt und natürlich auch wieder einigen Überraschungen. Der Ticketverkauf dafür startet heute. Gerne möchten wir Ihnen auch bereits einige Programmpunkte bekanntgeben und damit einen kleinen Ausblick auf die diesjährige Ausgabe bieten: Das Eröffnungsprojekt auf der Hauptbühne wurde dieses Jahr an den österreichischen Musiker Lukas König vergeben. Er war bereits 2019 als Artist in Residence in Saalfelden zu Gast und Sie kennen ihn aus zahlreichen weiteren Projekten, an denen er in den letzten Jahren in Saalfelden beteiligt war. Einen außergewöhnlichen Beitrag zum Programm wird das Ralph Mothwurf Orchestra bieten: Das 18-köpfige Ensemble bietet nicht nur einen Querschnitt durch die österreichische Jazzszene, sondern ist auch ein opulentes orchestrales Projekt fern ab aller Klischees. Zwei Piano-Trios, die konträrer nicht sein könnten, zeigen wir Ihnen ebenfalls auf der Hauptbühne: der argentinische Pianist Leo Genovese gastiert ebenso beim diesjährigen Festival wie das australische Trio Brekky Boy. Selbstverständlich haben wir wieder zwei Artists in Residence nominiert: Die japanische Koto-Spielerin Michiyo Yagi wird mit mehreren Projekten zu Gast zu sein, ebenso wie der Sänger und Komponist Andreas Schaerer aus der Schweiz, der bereits vergangenes Wochenende im Rahmen unsers Winterfestivals „3 Tage Jazz“ das Publikum verzauberte. Das diesjährige Sujet Wir sehen es als wichtige Aufgabe, die Zukunft des Jazz zu sichern und damit auch junge Menschen an diese Kunstform heranzuführen und sie dafür zu begeistern. Aus diesem Grund wurde für das diesjährige Sujet ein Wettbewerb in der HTBLuVA Salzburg ausgeschrieben. Über 50 Einreichungen wurden eingebracht, drei davon prämiert. Gewonnen hat der 18jährige Elias Neier. Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass der Ticketverkauf für das 43. Jazzfestival Saalfelden ab sofort startet! Tickets für die kostenpflichtigen Konzerte auf der Mainstage & Otto-Gruberhalle, den Short Cuts und den Konzertwanderungen können ab sofort online bestellt werden unter: https://tickets.jazzsaalfelden.com/ Wer sich beim Ticketkauf absichern möchte, kann dies ab sofort über die Europäische Reiseversicherung machen – die Kosten der Prämie richten sich nach dem Ticketpreis: https://start.europaeische.at/ess?AGN=511917
Insgesamt neun Konzerte wurden an drei unterschiedlichen Standorten gespielt. Am Freitag und Samstag fanden jeweils drei Konzerte im Kunsthaus Nexus Saalfelden, eines auf der Stöcklalm in Leogang (kostenfrei) und am Sonntag zwei weitere im Bergbau- und Gotikmuseum, ebenfalls in Leogang, statt. Im Gegensatz zur Sommerausgabe „Jazzfestival Saalfelden“ ist das „3 Tage Jazz“ ein kleines aber feines Festival, das im Winter inmitten des Salzburger Innergebirgs veranstaltet wird. Bereits am Donnerstag, 26. Jänner 2023, wurde im Kunsthaus Nexus der Film „INSIDE SCOFIELD“ zur Einstimmung auf das Festivalwochenende gezeigt. Dabei handelt es sich um eine unterhaltsame Dokumentation über den Komponisten, Musiker und Familienvater John Scofield. Am Freitag wurden die „3 Tage Jazz“ dann offiziell eröffnet. Das erste Konzert spielte die norwegisch-österreichische Band Per “BASS VIKING" Mathisen’s Saxophone Inferno. Der Norweger begeisterte das Publikum zusammen mit den drei Österreichern Fabian Rucker, Gerald Preinfalk und Herbert Pirker. Beim diesjährigen Festival waren auch wieder internationale Musiker:innen aus Frankreich, USA, Spanien, Großbritannien, der Schweiz und den Niederlanden vertreten. Darunter der französische Musiker Louis Sclavis, der mit seiner Band das neue Album “Les Cadences Du Monde” präsentierte. Ebenfalls ein bekannter Name ist Sänger und Komponist Andreas Schaerer, der mit der sechsköpfigen Formation „Hildegard lernt fliegen“ den zweiten Tag im Kunsthaus Nexus eröffnete. Der Schweizer wird bei der diesjährigen 43. Ausgabe im Sommer als Artist in Residence nach Saalfelden zurückkehren. Den Abschluss am Samstag machte die niederländische Band „Spinifex“ mit einer gehörigen Portion freier Impro, Punkrock, aber auch uralte Rhythmen aus türkischen und indischen Musikkulturen. Weitere Höhepunkte waren die amerikanische Formation „Scatter The Atoms That Remain“ sowie das spanisch-britische Duo Jordina Millà und Barry Guy unter dem Titel „String Fables“. Erfreulich war auch die Bilanz: Die Auslastung der Konzerte im Kunsthaus Nexus betrug am Freitag 90%, am Samstag 85%. Die Konzerte im Bergbau- und Gotikmuseum Leogang waren bereits einige Wochen vor dem Festival restlos ausverkauft – dieses altehrwürdige Gebäude bot den perfekten Rahmen für dieses besondere Matinee am letzten Konzerttag. Am Vormittag spielte die österreichische Formation „You promised me Poems“ leidenschaftliche Musik aus Jazz, Folk, Kammermusik, World uvm. Der abschließende Auftritt des Festivals gehörte dem Duo „SIGMUN“, gebildet vom Österreicher Florian Sighartner und dem spanischen Künstler Carles Muñoz Camarero. Auf der Stöcklalm am Asitz – mitten im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn - fand am Samstagnachmittag bei freiem Eintritt ein Konzert der heimischen Band „TJ & The Groove Boots“ statt. Sie begeisterten das Publikum mit jeder Menge Groove und handgemachten Sounds in bester Rock’n’Roll Manier. SAVE THE DATE: von 17. – 20. August 2023 findet die 43. Ausgabe des Jazzfestival Saalfelden statt, der Ticketverkauf startet voraussichtlich am 6. Februar. Informationen dazu erhalten Sie in Kürze.